Gemeinde Rot am See

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Neues aus dem Bürgerhaus

Chanson-Abend im Bürgerhaus

Sie war ein Sexsymbol mit intellektueller Ausstrahlung, Trümmerfrau und Amiliebchen…

…jung genug, um nicht mit dem Nationalsozialismus identifiziert zu werden und alt genug, um nicht gesichtslos zu sein: Hildegard Knef – die Ausnahmeerscheinung im deutschen Musikbetrieb. Warum die Wahl gerade auf sie fiel, als Sängerin und Schauspielerin Birgit Nolte-Michel vom Noltes in Überlingen ihr neues Musikprogramm konzipierte? „Sie vereint so unglaublich viele Gegensätze in sich und ließ sich nie in eine Schublade pressen“, sagt Birgit Nolte-Michel „Meine Mutter hat ihre Lieder gesummt. Die Knef hat meine Kindheit begleitet.“

Viele der insgesamt 18 Knef-Chansons, die Birgit Nolte-Michel am Freitagabend im Bürgerhaus vortrug, sind als Ohrwürmer, ja Gassenhauer bekannt. Natürlich gibt’s den Klassiker „Für mich soll’s rote Rosen regnen“. Oder: „Von nun an ging’s bergab“. Oder: „Eins und eins, das macht zwei“. Den Großteil der Texte ihrer Lieder hatte Hildegard Knef selbst geschrieben, weshalb sie auch von sich behaupten durfte: „Ich bin die Mutter aller Liedermacher.“

Birgit Nolte-Michel ist es gelungen, die 1925 in Ulm geborene, 2002 in Berlin verstorbene Knef wiederauferstehen zu lassen. In Einschüben, in gelesenen Kurzpassagen aus Knefs Autobiografie „Einem geschenkten Gaul“ sowie in nachgestellten Interviewszenen mit Oliver Nolte als Fernsehjournalist wird das ganze Spektrum dieser zerrissenen Persönlichkeit deutlich: mal schnurrendes, schmusiges Kätzchen, mal gefährliche Tigerin, die gnadenlos ihre Krallen ausfährt. Michael Lauenstein begleitete die „Diva“ am Piano und am Akkordeon und überzeugte das Publikum mit seiner unbändigen Spielfreude.

Mit dieser Veranstaltung geht das Kulturjahr 2017 im Bürgerhaus zu Ende. Rückblickend gesehen, waren nahezu alle Veranstaltungen sehr gut besucht oder sogar ausverkauft.

Im Januar begeisterte das Komikerduo Mark ’n‘ Simon ihr Publikum, die Erzkomiker produzierten Gags am laufenden Band, von Kalauern bis zu schwarzem Humor. Für richtig gute Laune sorgten im Februar die „Schrillen Fehlaperlen“ aus dem Fehlatal. Mit ihrem humorvollen Programm begeisterte die kreative Truppe mit knitzem Wortwitz, schrillem Outfit und derb-schwäbischen Liedern. Hans Gerzlich philosophierte im März über Absurditäten bei der Arbeit und darüber hinaus. Sia Korthaus nahm im Mai ihr Publikum mit auf eine Zeitreise: „Zukunft ist ja auch nichts anderes als die Vergangenheit von übermorgen“. Pointenreich
servierte Matthias Jung im November sein Programm „Generation Teenietus – Pfeifen ohne Ende?!“ und Birgit Nolte-Michel brachte ihrem Publikum zum Abschluss das bewegte Leben der Hildegard Knef näher.

Ein herzliches Dankeschön…
…geht an alle treuen Besucher unserer Veranstaltungen sowie an unser fleißiges Bewirtungsteam: Regina, Gertrud, Sandrin, Birgit und an unseren Techniker Max.

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