Gemeinde Rot am See

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Hier werden die wichtigsten Fragen zum Markt beantwortet

Ein freies Marktgefühl

Die Muswiese fällt aus, aber zwei Wochen später gibt es eine Alternative: die Musdorfer Markttage. Mehr als 100 Händler bieten ihre Waren an. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zu der Veranstaltung.
HT-Redakteur Sebastian Unbehauen interviewt Bürgermeister Dr. Sebastian Kampe.


Wie kam es zur Entscheidung für die Musdorfer Markttage?
Der Gemeinderat Rot am See hat die Muswiese im Juni nicht einfach per Beschluss abgesagt, sondern die Verwaltung gleichzeitig damit beauftragt, ein Alternativangebot auf die Beine zu stellen – um die Markthändler nicht im Pandemie-Regen stehen zu lassen. Die Rathaus-Mitarbeiter entwickelten ein Konzept. Dieses wurde im neu gebildeten Kulturausschuss mit dem Gemeinderat abgestimmt.
 

Wann kann man die Markttage besuchen?
Von Freitag, 22., bis Sonntag, 24. Oktober, jeweils von 10:00 bis 19:00 Uhr.
 

Warum nicht am Muswiesen-Termin?
Den Verantwortlichen ist eine Botschaft wichtig: Bei den Musdorfer Markttagen handelt es sich nicht um eine Ersatz-Muswiese, sondern um einen ganz eigenständigen Markt zur Unterstützung der Händler. Auch terminlich sollte sich diese Botschaft niederschlagen.
 

Gibt es Einlass-Kontrollen?
Nein. Weil es sich um einen reinen Markt handelt, gelten die Regeln für den Einzelhandel. Das heißt: Man kann einfach nach Musdorf kommen, bummeln und einkaufen, ohne sich vorher anzumelden, sich vor Ort registrieren oder irgendwelche Nachweise vorlegen zu müssen. „Unsere Grundidee war immer, den Markt offen zu gestalten“, sagt Bürgermeister Dr. Sebastian Kampe. „Wir wollten es unbedingt vermeiden, dass wir einen großen Käfig um die Stände herum bauen müssen. Wir wollen ein freies Marktgefühl vermitteln.“


Und was ist, wenn eine neue Corona-Verordnung doch Einlass-Kontrollen nötig machen sollte?
„Dann finden die Musdorfer Markttage nicht statt“, stellt Kampe unmissverständlich klar. Das hat auch der gemeinderätliche Kulturausschuss so beschlossen.
 

Wie viele Händler sind vor Ort?
105 Händler bauen ihre Stände auf. Mehr als 160 hatten sich um Plätze bemüht. Vergeben wurden diese per Los. Zuvor wurden Warengruppen gebildet, sodass sichergestellt war, dass am Ende beispielsweise nicht zehn Socken-Händler vor Ort sind, aber kein Gewürz-Händler nach Musdorf kommt.
 

Gibt es auf dem Markt etwas zu essen?
Ja, die drei Metzgereien aus der Gemeinde Rot am See sind mit Ständen vertreten. Dort gibt es auch Getränke. Aber: Alles wird nur auf die Hand angeboten, es gibt weder Sitzmöglichkeiten noch Stehtische – weil sonst der reine Marktcharakter aufgehoben wäre und schärfere Corona-Regeln greifen würden.
 

Gibt es auf dem Markt Alkohol?
Nein, es herrscht Alkoholverbot.  
 

Welche Hygieneregeln gilt es zu beachten?
Auf dem Markt müssen – außer beim Essen und Trinken – Masken getragen werden. Außerdem gilt natürlich der Mindestabstand von 1,5 Metern.
 

Wird die Einhaltung der Hygieneregeln überwacht?
Ja, Mitarbeiter des Sicherheitsdiensts SDS, die auch auf der Muswiese im Einsatz sind, achten darauf, dass Masken getragen und Abstände eingehalten werden.
 

Wo stehen die Marktstände?
In den bekannten Budengassen. Allerdings erstreckt sich der Marktbereich nicht über die gesamte Länge des üblichen Muswiesen-Markts und: Die Stände werden immer nur auf einer Seite der Straße aufgebaut, um das Ganze zu entzerren. Siehe auch die Karte unten.
 

Wo kann man parken?
Auf der L 1040, die an Musdorf vorbeiführt, gilt wie an der Muswiese eine Einbahnstraßenregelung. Dort darf auf beiden Seiten der Straße geparkt werden. Auch auf dem Freigelände, wo normal während der Muswiese das Gewerbe seine Zelte aufschlägt, sind Parkplätze ausgewiesen – siehe Karte unten. Die Parkplätze auf den Äckern der Musdorfer Bauern stehen nicht zur Verfügung.

Bürgermeister Kampe betont, man habe ein so freies und faires Konzept wie möglich finden wollen. Und er bittet um Verständnis dafür, dass nicht alle Wünsche berücksichtigt werden können. Wenn die Musdorfer Markttage gut über die Bühne gegangen sind, fällt ihm sicherlich ein Stein vom Herzen und es ist endlich Zeit zum Durchschnaufen, oder? „Genau“, sagt Kampe. „Und dann geht’s Richtung Muswiese 2022.“

Lageplan Markttage

Markthändler

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