Gemeinde Rot am See

Seitenbereiche

Seiteninhalt

Die archivierten Artikel in der Übersicht

Aus der Arbeit des Gemeinderats vom 25.04.2022

Fortschreibung Lärmaktionsplanung (Förmliche Beteiligung)
Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte der Vorsitzende Herrn Wahl von der Rapp Trans AG, Freiburg.
Herr Wahl führte aus, dass in der Gemeinderatssitzung am 28.05.2020 der Aufstellungsbeschluss bzw. die Einleitung des Verfahrens zur Fortschreibung des Lärmaktionsplanes nach § 47d Bundesimmissionsschutzgesetz beschlossen gefasst wurde. Die Gemeinde Rot am See ist gemäß § 47e Abs. 1 des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG) i.V.m. § 6 Abs. 6 der Immissionsschutz-Zuständigkeitsverordnung für Baden-Württemberg (BImSchZuVO) zuständig für die Aufstellung eines Lärmaktionsplanes in ihrem Gebiet.
Um die Betroffenheiten zu reduzieren sind Geschwindigkeitsbeschränkungen aus Lärmschutzgründen vorgesehen. Es ist Tempo 30 ganztags für B 290 Winterbergstraße, beginnend in Höhe der heute gültigen Tempo 30 bis zum nördlichen Ende der Tempo 30 für Lkw Tempo 30 ganztags für B 290 Crailsheimer Straße, beginnend in Höhe der heute gültigen Tempo 30 bis zur Einmündung Brunnenstraße geplant.
Voraussichtlich in 2 bis 3 Jahren ist zusätzlich ein lärmoptimierter Fahrbahnbelag vorgesehen. Zusätzlich werden digitale Geschwindigkeitsanzeigen und stationäre und mobile Kontrollen zur Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit vorgesehen.
Hierdurch werden die Betroffenheiten im Bereich B 290 Nord / Winterbergstraße um 43 % (tags) bzw. 34% (nachts) reduziert. Die Maßnahmen verbessern außerdem den  Verkehrsflusses, erhöhen die Verkehrssicherheit, die Aufenthaltsqualität und die Luftreinhaltung. Der Fahrzeitverlust für gesamte OD beträgt ca. 69 Sekunden.
Im Bereich der B 290 Süd / Crailsheimer Straße können durch die Maßnahmen die Betroffenheiten um 29 % (tags) und 23 % (nachts) reduziert werden.
Bei der Geschwindigkeitsbeschränkung handelt es sich um eine Sofortmaßnahme. Die Geschwindigkeitsbeschränkung ist auch nach Einbringen des lärmoptimierten Fahrbahnbelags noch im Ermessensbereich.
Anschließend gab Herr Wahl noch einen Überblick über die eingegangenen Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit.
Durch die im Rahmen des Beteiligungsverfahrens eingegangenen Stellungnahmen ergaben sich keine formellen oder inhaltlichen Ergänzungen im Planentwurf. Der Gemeinrat nahm von den eingegangenen Stellungnahmen und deren Wertung Kenntnis.
Der Lärmaktionsplan wurde mit den folgenden Maßnahmen beschlossen:

  • Festsetzung einer ganztägigen Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h aus Lärmschutzgründen als Sofortmaßnahme für folgende Teilbereiche der Ortsdurchfahrt Rot am See:
  • - B 290 Winterbergstraße, beginnend in Höhe der heute gültigen Tempo 30 (zwischen Hohebuchstraße und Erlenweg) bis zum nördlichen Beginn der Tempo 30 für Lkw nahe dem Ortseingang,
    - B 290 Crailsheimer Str., beginnend in Höhe der heute gültigen Tempo 30 (zwischen Kirchgasse und Gerabronner Str.) bis zur Einmündung Brunnenstraße.
  • Einbau eines lärmoptimierten Fahrbahnbelags als vordringlicher Bedarf in der gesamten Ortsdurchfahrt Rot am See,
  • Anregung von flankierenden Maßnahmen zur Anzeige und Kontrolle der zulässigen Höchstgeschwindigkeit,
  • Förderung des Umweltverbundes (ÖPNV, Rad- und Fußgängerverkehr),
  • Unterstützung der Eigentümer/innen stark belasteter Wohngebäude bei der Antragstellung auf Bezuschussung für den Einbau von Lärmschutzfenstern.

Die Gemeinde stellt bei der zuständigen Verkehrsbehörde einen Antrag auf verkehrsrechtliche Anordnung der festgesetzten straßenverkehrsrechtlichen Maßnahmen.
Auf die öffentliche Auslegung des Lärmaktionsplans im amtlichen Teil des Mitteilungsblattes wird verwiesen.

Sachstandsbericht Breitbandausbau
Bürgermeister Dr. Kampe begrüßte Herrn Kastenholz, den Geschäftsführer des Zweckverband Breitband Landkreis Schwäbisch Hall.
Anhand einer Präsentation ging Herr Kastenholz zunächst auf die Historie des Zweckverbands ein. Die Gemeinde Rot am See ist 2019 dem Zweckverband Breitband Landkreis Schwäbisch Hall als Gründungsmitglied beigetreten. Durch die Gründung des Zweckverbandes sollen Gebiete an das Breitband-/Glasfasernetz angeschlossen werden, die für die Telekom und andere Netzbetreiber nicht rentabel sind und als weiße Flecken gelten. Die weißen Flecken haben einen Schwellenwert (Aufgreifschwelle) von unter 30 Mbit/s. Der Zweckverband hat die Beantragung der Zuschüsse sowie die Abwicklung des Ausbaus übernommen.
In den Jahren 2020/2021 wurden durch den Zweckverband bereits die Netzbetriebsausschreibung, die europaweiten Planungsausschreibungen und die Auftragsvergabe an die verschiedenen Planungsbüros durchgeführt. Den Zuschlag für Rot am See hat das Büro seim & partner, Wiesbaden erhalten. Zwischenzeitlich ist auch die Ausschreibung der Tiefbauarbeiten erfolgt. Die Ergebnisse werden derzeit ausgewertet. Die Vergabe erfolgt im Mai dieses Jahres über den Zweckverband Breitband Landkreis Schwäbisch Hall. Geplant ist daher, dass die Bauarbeiten im Sommer dieses Jahres beginnen. Die Grundstückseigentümer werden rechtzeitig informiert.
Während der Planungsarbeiten wurden durch den Rückzug von Ausbauzusagen der Netzbetreiber und der Möglichkeit zur Hinzunahme von hellgrauen Flecken (unter 100 Mbit/s) und dunkelgrauen Flecken (über 100 Mbit/s) erhebliche Mehrungen an Hausanschlüssen ermittelt. Hellgraue und dunkelgraue Flecken können dann mit erschlossen werden, wenn diese entlang der Trassen von weißen Flecken liegen. Im Bereich von weißen und hellgrauen Flecken erhält jeder Grundstückseigentümer kostenlos einen Hausanschluss bis ins Gebäude. Im Bereich von dunkelgrauen Flecken bis an die Grundstücksgrenze.
Im ursprünglichen Zuschussantrag waren 393 Hausanschlüsse vorgesehen. Die Gesamtkosten waren bisher mit 8,53 Mio. Euro veranschlagt. Der Bund beteiligt sich in Höhe von 50 % und das Land BW in Höhe von 40 % an den Ausbaukosten. 
Durch die Rücknahme von Ausbauzusagen der Netzbetreiber kommen weitere 108 Hausanschlüsse hinzu. Zusätzlich können nach der Änderung der Förderrichtlinien rd. 260 Hausanschlüsse in hell- und dunkelgrauen Flecken (entlang der Trassen von weißen Flecken) hergestellt werden. Dies ist als Vorgriff für den weiteren Ausbau zu sehen. Insgesamt können nun rd. 800 Haushalte angeschlossen werden.
Die Gesamtkosten betragen mit den zusätzlichen Hausanschlüssen rd. 12,5 Mio. Euro. Seitens der Zuwendungsgeber werden auch die zusätzlichen Kosten mit insgesamt 90 % gefördert. Insgesamt beträgt der Eigenanteil der Gemeinde Rot am See somit rd. 1,25 Mio. Euro. Bis Ende 2024 soll der Ausbau abgeschlossen sein.

Nach derzeitigem Stand ist folgende Priorisierung, beginnend ab Sommer dieses Jahres, vorgesehen:

  1. Buch, Hausen am Bach, Kühnhard, Hertershofen
  2. Hegenau, Kleinansbach, Reinsbürg
  3. Herbertshausen, Hilgartshausen
  4. Brettheim, Gewerbegebiet Zolläcker, Musdorf, Schützenhausweg
  5. Brettenfeld
  6. Gewerbegebiet Rot am See-Süd, Oberwinden, Niederwinden.

Es wird darauf hingewiesen, dass bei der Priorisierung noch Änderungen möglich sind. Dies hängt auch von der bauausführenden Firma, Bauablauf, Maschineneinsatz, Witterung etc. ab.
Danach erläuterte Herr Kastenholz den Ausbau der restlichen hellgrauen Flecken (rd. 800 Hausanschlüsse), die nicht im Zuge des Ausbaus der weißen Flecken erschlossen werden können. Die Gesamtkosten hierfür betragen rd. 9,6 Mio. Euro. Seitens der Zuwendungsgeber werden auch diese Kosten mit insgesamt 90 % gefördert. Insgesamt beträgt der Eigenanteil der Gemeinde Rot am See unter Berücksichtigung von Pachteinnahmen rd. 1 Mio. Euro. Bis Ende 2025 soll der Ausbau abgeschlossen sein.
Der Ausbau der restlichen dunkelgrauen Flecken (rd. 500 Hausanschlüsse), die nicht im Zuge des Ausbaus der weißen und hellgrauen Flecken erschlossen werden können, soll dann ab 2026 erfolgen. Die Kosten hierfür sind noch nicht beziffert.
Der Gemeinderat stimmte der Aufnahme der zusätzlichen Hausanschlüsse und den dadurch verursachten zusätzlichen Kosten im „weiße Fleckenausbau“ zu. Außerdem stimmte der Gemeinderat der Antragstellung im „graue (hellgrau) Fleckenprogramm“ und dem anschließenden Ausbau der hellgrauen Flecken ebenfalls zu.

Erneuerung der EDV-Anlage Rathaus Rot am See - Vergabe
Die Maßnahme wurde beschränkt unter 3 Firmen ausgeschrieben. Zur Submission am 01.04.2022 gingen 3 Angebote ein. Der Auftrag wurde an die günstigste Bieterin, die Fa. Bechtle GmbH & Co. KG aus Neckarsulm zum Angebotspreis von 99.480,43 Euro vergeben.  Die EDV-Anlage des Rathauses wird auf eine Dauer von 60 Monaten geleast.

Ausweisung von Flächen für Freiflächenphotovoltaikanlagen
Nach dem Gemeinderatsbeschluss vom 22.01.2018 hat die Gemeinde Rot am See bisher keine Flächen für die Errichtung von Freiflächenphotovoltaikanlagen ausgewiesen. In der Gemeinderatssitzung am 19.10.2020 wurde dann dieser Beschluss überdacht und das Kreisplanungsamt mit der Erstellung eines Kriterienkatalogs für die Zulassung von Freiflächenphotovoltaikanlagen beauftragt. Den Kriterienkatalog hat Herr Fuhrmann in der Sitzung am 27.09.2021 vorgestellt. Zwischenzeitlich wurde der Kriterienkatalog nochmals überarbeitet.
In den Kriterienkatalog werden Ausschluss-, Vorbehalts- und kommunale Kriterien aufgenommen. Ausschlusskriterien schließen die Errichtung von einer PV Anlage aus, da die Fläche bereits anderweitig genutzt wird oder gesetzliche Vorgaben einer Nutzung als PV An-lage entgegenstehen, z.B. Waldflächen, Naturschutzgebiete. Vorbehaltskriterien schränken die Errichtung von PV-Anlagen ein. Die kommunalen Kriterien wurden vom Gemeinderat definiert. Insbesondere wurden zu den Punkten Sichtbarkeit zur geschlossenen Wohnbebauung, Eigenstromnutzung, Größe der einzelnen Freiflächenphotovoltaikanlage, maximale Gesamtfläche an Freiflächenphotovoltaikanlagen im gesamten Gemeindegebiet, regionale Wertschöpfung, landwirtschaftliche Nutzung und zum ökologischen Mehrwert getroffen. 
Außerdem werden im Kriterienkatalog Empfehlungen für die Bauleitplanung abgegeben. Für jedes Vorhaben muss ein vorhabenbezogener Bebauungsplan in Auftrag gegeben und vom Gemeinderat beschlossen werden.
Der Gemeinderat hat seinen Beschluss vom 22.01.2018 keine Freiflächenphotovoltaikanlagen zuzulassen einstimmig aufgehoben. Dem Kriterienkatalog wurde mehrheitlich zugestimmt.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Reubacher Straße“, Rot am See-Brettheim
a) Behandlung der eingegangenen Bedenken und Anregungen
b) Billigung des Planentwurfs
c) Auslegungsbeschluss
Der Gemeinderat hat in seiner öffentlichen Sitzung am 27.09.2021 beschlossen, auf Antrag der Firma Albich aus Rot am See-Brettheim einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan für die geplante Betriebserweiterung der Firma Albich in der Reubacher Straße aufzustellen. Mit der Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau einer Kaltlagerhalle sowie, in einem weiteren Bauabschnitt, die Auslagerung der Firma mit Produktion, Büro, Warmlager und Werkswohnung geschaffen werden.
Die frühzeitige Beteiligung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans wurde in der Zeit vom 20.12.2021 bis zum 21.01.2022 durchgeführt. Die Planunterlagen wurden im Rathaus öffentlich ausgelegt und waren zur Einsichtnahme auf der Homepage der Gemeinde eingestellt. 
Die Träger öffentlicher Belange hatten ebenfalls Zeit, in diesem Zeitraum eine Stellungnahme abzugeben. Frau Däuber erläuterte kurz die eingegangenen Stellungnahmen und ging insbesondere auf die Stellungnahmen des Regionalverbands sowie des Landratsamtes Schwäbisch Hall ein. Die im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung eingegangenen Anregungen und Bedenken wurden abgewogen und entsprechend dem jeweiligen Beschlussvorschlag berücksichtigt. Der Gemeinderat billigte den Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans und beschließt ihn gemäß § 12 BauGB zusammen mit den Örtlichen Bauvorschriften gemäß § 74 LBO. Maßgebend ist die Fassung mit Lageplan vom 25.04.2022. Die Verwaltung wurde beauftragt, das weitere Verfahren durchzuführen. Der Auslegungsbeschluss wird rechtzeitig im amtlichen Teil des Mitteilungsblattes bekannt gemacht.

Zustimmung zu Bausachen
Der Gemeinderat erteilte zu folgendem Bauvorhaben sein Einvernehmen:

  • Geänderte Ausführung: Erweiterung der Verkaufsflächen, Anbau des Lagers und Umbau der Personal- und Sozialräume. Befestigung eines Wendehammers auf Flst. Nr. 461 und 462, Gemarkung Rot am See, Crailsheimer Straße 5
  • Neubau eines Bungalows mit Doppelgarage und 2 Stellplätzen auf Flst. Nr. 530/60, Gemarkung Rot am See, Wacholderweg 6
  • Neubau eines Wohnhauses auf Flst. Nr. 452, Gemarkung Rot am See, Blaufelder Straße 7
  • Neubau Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und 2 Carports auf Flst. Nr. 737/7, Am Seebach 14
  • Immissionsschutzrechtliches Genehmigungsverfahren: Wiedererrichtung und Erweiterung der bestehenden Biogasanlage auf Flst. Nr. 86, Gemarkung Beimbach
  • Anbau eines Wohnhauses auf Flst. Nr. 336/15, Gemarkung Rot am See, Elsässer Ring 38

Der Gemeinderat erteilte, vorbehaltlich der Zustimmung der jeweiligen Ortschaftsräte, zu folgenden Bauvorhaben sein Einvernehmen:

  • Umnutzung eines bestehenden Schulgebäudes als Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und Garage auf Flst. Nr. 439, Gemarkung Reubach, Wettringer Straße 8
  • Garagenerweiterung auf Flst. Nr. 521, Gemarkung Brettheim, Reubacher Straße 10/1

Dem Gemeinderat zur Kenntnis nach der im Gremium festgelegten Zuständigkeitsregelung:

  • Neubau eines Doppelhauses mit Einliegerwohnung und Garage auf Flst. Nr. 19/25, Gemarkung Reubach, Dörrbuck 13
  • Kenntnisgabeverfahren: Neubau Doppelhaus mit Garagen auf Flst. Nr. 530/61, Gemarkung Rot am See, Wacholderweg 7
  • Neubau eines Bungalow mit Garage und Carport auf Flst. Nr. 530/67, Gemarkung Rot am See, Douglasienweg 9
  • Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage auf Flst. Nr. 530/75, Gemarkung Rot am See, Fichtenweg 17
  • Antrag auf Ausnahme der Dachneigung auf Flst. Nr. 536/11, Gemarkung Hausen am Bach, Am Bruckenberg 13

Flutlichtanlage Sportplatz Brettheim
a) Vergabe Tiefbauarbeiten b) Elektroarbeiten
Bauamtsleiter Vogt führte aus, dass am gemeindlichen Sportplatz Brettheim eine Flutlichtanlage für den Trainingsbetrieb erstellt werden soll. Dazu werden 4 Beleuchtungsmasten mit einer Höhe von 18 m aufgestellt. Die Flutlichtstrahler sind als LED-Strahler vorgesehen.
Der Tiefbau und die Elektroarbeiten wurden beschränkt bei jeweils 5 Firmen ausgeschrieben.
Die Kostenschätzung aus dem Jahr 2020, mit der auch ein Zuschuss beantragt und bewilligt wurde, lautete über 100.707,32 Euro.
Zur Submission für die Tiefbauarbeiten am 29.03.2022 gingen 3 Angebote ein. Der Auftrag wurde an die günstigste Bieterin, die Fa. Schneider & Sohn GmbH&Co.KG, aus Blaufelden-Gammesfeld                zum Angebotspreis von 64.153,97 Euro vergeben.
Zur Submission für die Elektroarbeiten am 29.03.2022 ging ein Angebot ein. Der Auftrag wurde an die Fa. F-S-B GmbH, Wiesbaden        zum Angebotspreis von 63.461,27 Euro vergeben. Das Ausschreibungsergebnis ergibt eine Kostenüberschreitung von 26.907,92 Euro.

Dorfplatz Hausen am Bach
Die Bauarbeiten (Landschaftsbau, Stahl, Elektro und Pumpentechnik) wurden jeweils beschränkt ausgeschrieben. Bei verschiedenen Gewerke ging nur ein Angebot ein, bei Landschaftsbau drei Angebote von acht. Die Preise insgesamt übersteigen die Kostenberechnung um nahezu 100%. Aus diesem Grund wurde die Ausschreibung aufgehoben und die Arbeiten werden nochmals Ende 2022 ausgeschrieben. Der bewilligte Zuschuss aus dem ELR-Programm geht dadurch nicht verloren. Es ist voraussichtlich lediglich eine Verlängerung der Abrechnungsfrist erforderlich.

Bebauungsplan „Rothölzle“, Rot am See
Aufstellungsbeschluss
Vergabe Planungsauftrag
Frau Däuber erläuterte, dass die Schulen und die Kindertagesbetreuung in den vergangenen Jahren innerhalb der Gemeinde Rot am See kontinuierlich ausgebaut wurden. Die Gemeinschaftsschule Rot am See, mit einem offenen Ganztagesangebot für die Primarstufe und einem gebundenen Ganztagesangebot für die Sekundarstufe, besuchen rund 400 Schülerinnen und Schüler. Der Kindergarten Rot am See wurde zuletzt um eine Ganztagesgruppe sowie um zwei Krippengruppen erweitert. In zwei Gebäuden können bis zu 190 Kinder zwischen 1 und 6 Jahren betreut werden. Um dem besonderen Schutzanspruch dieses Personenkreises gerecht zu werden, ist vorgesehen, einen Bebauungsplan aufzustellen.
Neben den Kindergärten und der örtlichen Sport- und Veranstaltungshalle „FORUM“ befinden sich Wohngebäude sowie eine Schank- und Speisewirtschaft im Geltungsbereich des Bebauungsplanes. Diese Nutzungen werden bei der weiteren Planung entsprechend berücksichtigt.
Der Bebauungsplan kann im beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB (Bebauungsplan der Innenentwicklung) aufgestellt werden. Der betroffenen Öffentlichkeit sowie den berührten Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange ist zu einem späteren Zeitpunkt Gelegenheit zur Stellungnahme innerhalb eines Monats zu geben.  Der Gemeinderat beschloss einstimmig den Bebauungsplan „Rothölzle“ aufzustellen. Der Planungsauftrag wurde an das Landratsamt Schwäbisch Hall, Fachbereich Kreisplanung, vergeben.

Veränderungssperre Bebauungsplan „Rothölzle“, Rot am See
Unter dem vorherigen Tagesordnungspunkt wurde der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Rothölzle“ gefasst.
Um die Planung zu sichern, wurde für den Planbereich eine Veränderungssperre beschlossen werden.
Auch bei einer Veränderungssperre können innerhalb des Gebietes als Ausnahme Veränderungen an baulichen Anlagen vorgenommen und die Errichtung von neuen baulichen Anlagen zugelassen werden, jedoch ist hierfür die ausdrückliche Zustimmung der Gemeinde gemäß § 14 Abs. 2 BauGB erforderlich. Der Gemeinderat beschloss gemäß § 14 BauGB eine Veränderungssperre als Satzung zur Sicherung der Planung für den künftigen Planbereich des Bebauungsplanes „Rothölzle“. Bezüglich der Bekanntmachung der Satzung wird auf den amtlichen Teil des heutigen Mitteilungsblattes verwiesen.

Annahme von Zuwendungen
Bei der Gemeinde sind Zuwendungen für die Gemeinschaftsschule Rot am See, den Kindergarten Rot am See sowie die Bücherei eingegangen. Die Spenden wurden einstimmig angenommen.

Sanierung Rathaus, Vergabe Treppengeländer
Bauamtsleiter Vogt erläuterte, dass die Geländer-Bauarbeiten bei insgesamt 15 Firmen beschränkt ausgeschrieben wurden. Zur Submission am 20.04.2022 gingen 2 Angebote ein. Der Auftrag wurde an die günstigste Bieterin, die Schreinerei Steiner GmbH, 74523 Schwäbisch Hall zum Angebotspreis von 91.906,32 Euro vergeben. Die Fa. Schreiner Steiner GmbH war bereits im Gemeindegebiet tätig.
Das Angebot der Fa. Schreinerei Steiner GmbH, Schwäbisch Hall liegt 8.900,00 Euro über der Kostenschätzung.

Verschiedenes und Bekanntgaben
Bürgermeister Dr. Kampe gab bekannt, dass die Gemeinderatssitzungen ab Mai, bis zur Fertigstellung des neuen Sitzungssaales in der Mensa stattfinden.
Bauamtsleiter Vogt informierte, dass der Bund in den Sommerferien die B 290 zwischen Wallhausen, Ortsausgang Getränkemarkt und Rot am See, Ortseingang, Lidl saniert. Es werden entsprechende Umleitungsstrecken über Michelbach, Reubach und Brettheim sowie über Oberwinden, Gaggstatt und Kirchberg ausgeschildert.
Gemeindekämmerer Zanzinger verwies auf die vergangene Sitzung in der die Installationsarbeiten für die PV-Anlagen vergeben wurden. Die Kosten für ein kwp betragen rd. 1.450 Euro brutto. 

Aus der Mitte des Gemeinderats wurden folgende Themen angesprochen: Starkregenrisikomanagement, Bushaltestelle Bahnhof, Quelle Bauplatz Beimbach, Windpark Brettenfeld, Betreuung von Flüchtlingskindern in Schulen und Kindergärten.

Weitere Informationen

Hinweis

Die Inhalte werden von der Gemeinde Rot am See gepflegt. Bei Fragen oder Anregungen bitte an die Gemeinde Rot am See wenden.

Kontakt

Bürgermeisteramt
Rot am See

Raiffeisenstraße 3
74585 Rot am See
Tel.: 07955 381-0
Fax: 07955 381-55
E-Mail schreiben

Wir sind für Sie da

Gemeindeverwaltung Rot am See

07955/381-0
07955/381-55

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Montagnachmittag
14:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Donnerstagnachmittag
14:00 Uhr bis 18:00 Uhr