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Gemeinde Rot am See (Druckversion)

Ausstellungen

Die Ausstellungen auf einen Blick

"Form und Farbe" vom 20.01.-03.03.2017

Hjalmar Kunz,  Erika Hübsch, Werner Kupfer, Burga Bauer, Gisela Kohr, Solveig Kunz, Doris Knödler, Roland Schönig, Zita Stuiber, Bürgermeister Siegfried Gröner, Katrin Wielgoß, Manfred Schmidt und Siegfried Luffler
Nicht auf dem Bild:  Gila Bahmann, Le Mel und Sara Oget
Hjalmar Kunz, Erika Hübsch, Werner Kupfer, Burga Bauer, Gisela Kohr, Solveig Kunz, Doris Knödler, Roland Schönig, Zita Stuiber, Bürgermeister Siegfried Gröner, Katrin Wielgoß, Manfred Schmidt und Siegfried Luffler
Nicht auf dem Bild: Gila Bahmann, Le Mel und Sara Oget

 

“Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit“  

„Form und Farbe“ stellt derzeit seine Werke im Foyer des Rathauses und im Bürgerhaus Rot am See aus. Bürgermeister Siegfried Gröner begrüßte viele Kunstinteressierte, Freunde und Bekannte des Vereins und natürlich die Künstler selbst, aufs herzlichste.
 
BM Gröner stellte gleich zu Beginn seiner Begrüßung die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler vor, das sind: Gila Bahmann, Burga Bauer, Erika Hübsch, Doris Knödler, Gisela Kohr, Solveig Kunz, Hjalmar Kunz, Werner Kupfer, Le Mel, Siegfried Luffler, Sara Oget, Manfred Schmidt, Roland Schönig, Zita Stuiber und Katrin Wielgoß. Besonders freue er sich  über die „spannende Vielfalt“ die eine so große Gruppenausstellung mit sich bringe: „Mit dieser sehr breit gefächerten Palette von Bildern, Skulpturen und Gegenständen und den jeweils dazugehörenden, individuellen künstlerischen Ausrichtungen, bringen sie uns ein ganz besonderes Flair, viel Dynamik und auch eine gewisse Spannung ins Rathaus und Bürgerhaus“.  

Die Vorsitzende der Künstlergruppe Form und Farbe, Zita Stuiber befasste sich bei ihrer Einführung mit einem  Zitat von Johann Christoph Friedrich von Schiller, „Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit“. Das Zitat stammt  aus dem 2. Brief über die ästhetische Erziehung des Menschen. Im ganzen Absatz heißt es: „Der Lauf der Begebenheiten hat dem Genius der Zeit eine Richtung gegeben, die ihn je mehr und mehr von der Kunst des Ideal zu entfernen droht. Diese muss die Wirklichkeit verlassen und sich mit anständiger Kühnheit über die Bedürfnisse erheben; denn die Kunst ist eine Tochter der Freiheit, und von der Notwendigkeit der Geister, nicht der Notdurft der Materie will sie ihre Vorschrift empfangen.“  Frau Stuiber stellt fest, dass diese Worte, geschrieben 1791, durchaus heute noch Gültigkeit haben, ja sogar aktueller sind denn je: „Die Vielschichtigkeit der Menschen und ihre Art des Ausdrucks muss frei sein. Denn die Schönheit liegt in den Augen der Betrachter, dabei sieht jeder etwas anderes und nicht immer kann man sagen warum das „Etwas“ schön oder interessant ist“. „Hier kommen dann auch die Freizeitkünstler ins Spiel“, führt Frau Stuiber weiter aus: „Wir erschaffen Bilder, Skulpturen, Fotos, alles aus unserer Perspektive, wir interpretieren die reale Welt. Wir machen sie bunter oder Schwarz-Weiß, wir abstrahieren die Essenz und bringen sie zur Geltung. Aus unserer Perspektive – in ihre Welt. In unserer Ausstellung findet sich für jeden etwas, dass ihn anspricht, von Abstrakt bis akribische Landschaften, Seelen in Bleistift, freigelegt neben Traumlandschaften, menschliche Charakterzüge in fremden Körpern bis zu Charakter-Tonköpfen und sehr feine, obwohl grob aus Holz heraus gehauene, Menschen-Studien.“

Die Ausstellung läuft bis zum Freitag, 3. März 2017. Sie kann während der üblichen Dienststunden des Rathauses (Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr, Montag von 14:00 Uhr bis 16:30 Uhr und am Donnerstag von14:00 Uhr bis 18:00 Uhr) besichtigt werden. Außerdem ist die Ausstellung an den Sonntagen 29.01./12.02./ 19.02. und 26.02.2017, von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.

Zita Stuiber, Vorsitzende von Form und Farbe führt in die Ausstellung ein.
Zita Stuiber, Vorsitzende von Form und Farbe führt in die Ausstellung ein.
Dorothee Krauß an der Querflöte und Hjalmar Kunz am Fagott umrahmten die gut besuchte Ausstellung muskalisch
Dorothee Krauß an der Querflöte und Hjalmar Kunz am Fagott umrahmten die gut besuchte Ausstellung muskalisch

http://www.rotamsee.de/de/kultur/kultur-in-rot-am-see/ausstellungen/